Der Workshop richtet sich an Einkäufer, Werkstattleiter und Führungskräfte aus den Bereichen Logistik, Abfallsammlung und Straßenreinigung.
Nutzen
Das Vergaberecht stellt ein Regelwerk dar, das öffentliche Auftraggeber bei der Beauftragung Dritter zwingend zu beachten haben. Doch nicht immer sorgt das Ergebnis einer Ausschreibung für ungeteilte Freude. Mancher Fuhrpark weist eine Vielfalt und einen Wildwuchs bei den Fabrikaten und Aufbauten auf mit hohen Folgekosten beispielsweise bei der Lagerhaltung oder bei der Bereitstellung von Spezialwerkzeugen.
Unternehmen, die nicht dem öffentlichen Vergaberecht unterliegen, standardisieren seit Jahren mit erheblichen Kostenvorteilen ihre Fuhrparke. Doch muss die öffentliche Ausschreibung zwingend zu unerwünschten Ergebnissen führen? Die Fallbeispiele in diesem Workshop belegen das Gegenteil.
Große Sorgfalt erfordern die Analyse der Anforderungen, die Konstruktion von Bewertungsverfahren sowie die Ausschreibung selbst. Die klassische Beschaffung steht dabei zunehmend im Wettbewerb zu Rahmenvereinbarungen, längerfristigen Partnerschaften und Systemlösungen.
Referent
Dipl.-Ing. Ludwig Buch-binder, Prokurist Schmidt / Bechtle GmbH (Herdecke)
Kai Groth, Abteilungsleiter Produktmanagement, Berliner Stadtreinigungsbetriebe
Programm
Aufbau und Bewertungsverfahren einer Ausschreibung in den Grenzen des Vergaberechts
Wahl des Vergabeverfahrens.
Zeitplanung.
Ausschreibung von optionalen Leistungen.
Produktneutrale Ausschreibung versus Beschränkung der Fuhrparks auf möglichst wenig Fabrikate.
Zuschlagskriterien zur Sicherstellung einer wirtschaftlichen Beschaffung.